Grosses Publikumsinteresse für
Mundharmonika Orchester

In der Kirche in Kloten begeisterten das Mundharmonika Orchester Zürich und das Mundharmonika-Ensemble Eglisau  rund 400 Zuhörer 

Am 1. Oktober 2006 haben sich, zum zweiten Mal seit 1999, die beiden Gruppen zusammengetan und zu einem Sonntagabend Konzert eingeladen.

Der Aufmarsch des, so zahlreich erschienenen Publikums, war für uns alle überwältigend. Speziell begrüssen durften wir Willi Siegenthaler und Ruedi Frey von "Mundharmonika Schweiz".

Den Konzertbeginn machte das gemeinsam gespielte "Präludium" (E. Hug). 30 Spieler und Spielerinnen, gruppiert in drei Melodie-, den Akkord- und Bass­stimmen und unterstützt von einer Bassgeige, erzeugten eine Klangfülle, die in der Kirche überaus gut zur Geltung kam..

In einem ersten Teil spielte das Mundharmonika Orchester Zürich. Überaus geschickt führte die Dirigentin, Frau Gabriela Mathieu, die Zuhörer nach der rassigen "Pariam pam pam" (D. Janet, Melodie), mit dem Donauwalzer, von Wien weiter, mit "aux Champs Elysées", nach Paris. Der Einstieg zum folgen­den River Kwai Marsch, wurde auf der Flöte gespielt. Diese bekannte Filmme­lodie, von einem Spieler der Gruppe arrangiert, kam beim Publikum besonders gut an.

Der Durst wurde mit dem "Bim Bäre-Karl z'Gonte" gelöscht. Es folgte mit "Yosel Yosel" ein Sprung in die Kultur der Klezmer Musik. Nach dem "Annen-Polka" (J. Strauss), rundete die "Fanfare du Printemps" (J. Bovet) die gelungene Darbietung ab und liess schon eine Vorfreude auf wärmere, sonnigere Tage im nächsten Frühling aufkommen.

Im zweiten Teil spielte das Mundharmonika-Ensemble Eglisau unter der Leitung von Christine Baur. Der MEE-Marsch (E. Hug) machte den Anfang. Sau­ber gespielte, bekannte Melodien wie "Ein bisschen Frieden" (R. Siegel), das von H. Herold arrangierte "Beatles Medley" und der "Walzer Nr. 2 von
(D. Schostakovitsch) kamen bei allen gut an und bei der Melodie "Pajazzo"  hörte das Publikum bald einmal nicht mehr zu, sondern summte die Melodie mit, wobei es spontan von der Dirigentin unterstützt wurde.

Die Stimmung erreichte einen Höhepunkt, doch schon war der Zeitpunkt gekommen, zu danken für das Gastrecht in der Kirche und Allen die in der Vorbereitung des Konzerts mitgeholfen hatten, vorallem den glänzend inspirierten Dirigentinnen, denen es vortrefflich gelang, im "Gespräch" mit dem Publikum unsere Freude zu übermitteln.

Es war den Präsidenten vergönnt, ihnen ein prächtiges Blumen-bouquet zu überreichen. Und wie reizend war die Geste von Christine Baur, die ihrem Mundharmonikalehrer, der ihr, als sie 9 Jahre alt war, das Spielen auf dem Instrument lehrte, eine Rose überreichte!

Es folgte noch die gemeinsam gespielte "Serenata" (E. Toselli). Stehend applaudierend  verlangte das Publikum das gespielte Stück ein zweites Mal. Noch einmal war die akzentuierte, mit piano-, forte- und crescendo-Stellen eindrücklich gespielte Melodie, die beste Werbung für das Mundharmonika Orchesterspiel. Sicher wurden viele Zuhörer überrascht, wie vielfältig und klangvoll auf unseren Instrumenten gespielt werden kann.

Rolf und Martin

Neue Spieler und Spielerinnen sind bei beiden Gruppen herzlich willkommen.

Rolf Müller, 8132 Egg,                                          Martin Lauffer, 8193 Eglisau,

044, 918 26 92                                                     044 867 39 25

Präsident MOZ                                                     Präsident MEE

Dirigentin: Gabriela Mathieu                                 Dirigentin: Christine Baur

 

 

 

 

 

Konzertauftakt mit dem "Präludium",        Die Serenata". Dirigentin Gabriela Mathieu  dirigiert von Christine Baur

    

 die zwei Dirigentinnen nach dem Konzert im "Sternen"