Editorial




Vorstandsmitglied im Verein?
Nein danke!

Liebe Leserinnen und Leser

Sind Sie auch Mitglied eines Vereins? Aber sicher, zum Beispiel bei „Mundhar­monika Schweiz“. Die Schweiz ist nämlich traditionell ein Land der Vereine, denn jede Schweizerin und jeder Schweizer ist im Durchschnitt Mitglied in drei Vereinen. Diese erfüllen bekanntlich wichtige Funktionen im zwischenmenschli­chen Kontakt und im gesellschaftlichen Zusammenleben. Damit aber ein Ver­ein funktioniert, braucht es Vorstandsmitglieder, Funktionäre, sowie Helferinnen und Helfer, die sich ehrenamtlich einsetzen. Dem Vernehmen nach wird es seit einigen Jahren immer schwieriger, genügend Freiwillige für die Vereinsarbeit zu finden und selbst kleine Gemeinden haben offenbar zunehmend Mühe, ihre politischen Ämter zu besetzen. Die Gründe für dieses Phänomen sind vielfältig: ein grosses Freizeitangebot, Ängste um den Arbeitsplatz, Stress, Egoismus, mangelndes Interesse an der Gemeinschaft, fehlende Bereitschaft zur Hilfe­leistung, Angst vor Konflikten und vor der Verantwortung und vieles mehr.

Ich bin überzeugt, dass viele Vereinsmitglieder sich nicht bewusst sind, dass Mitmachen durchaus auch positive Aspekte mit sich bringt. Dazu gehören die Persönlichkeitsentwicklung, Führungs- und Projekterfahrung, Konfliktbewälti­gung (man kann es nie allen recht machen, was weder nötig noch wünschbar ist), oder ganz einfach die Befriedigung nach einem erfolgreich organisierten Anlass.

Ein solcher Anlass, liebe Leserinnen und Leser, steht uns auch für das nächste Jahr wieder bevor. Wir feiern nämlich  unser Jubiläum „40 Jahre Mundharmonika Schweiz“ (siehe Vorschau in diesem Info).

Dieses Ereignis soll  nicht einfach so „über die Bühne“ gehen, sondern zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Der Vorstand ist an der Arbeit.

Dürfen wir Sie kontaktieren, wenn wir Hilfe brauchen? Vielleicht sind wir gerade auf Ihre Fachkompetenzen, auf Ihre spezifischen Fähig­keiten, Kenntnisse und Beziehungen angewiesen.

Für Ihre spontane Bereitschaft, mitzumachen,  danken wir Ihnen im voraus ganz herzlich.

Ich freue mich schon jetzt, Sie am Samstag, 2. Juni 2007, im grossen Bienkensaal in Oensingen herzlich begrüssen zu dürfen.

Für Überraschungen ist gesorgt. Sie dürfen neugierig sein.

Willi Siegenthaler