Mundharmonika-Konzert
im Volkshaus Basel

Um die 500 Konzertbesucher liessen das Volkshaus fast aus den Nähten platzen. Der Saal ist voll und das Programm ist vielversprechend. Hans Käser hat es wieder einmal geschafft das Volkshaus zu einem magischen Anziehungspunkt werden zu lassen.  

Willi Siegenthaler begrüsst im Namen der Piranhas die zahlreichen Gäste. Auf ein Foto von ihm wird an dieser Stelle verzichtet. Seine "mach-ein-Gesicht" Pose könne, gemäss Programmheft, seinen Live-Auftritt nicht wiedergeben.

Die musikalische Weltreise eröffnen die Piranhas. Mit Ihren Folklore-Interpretationen aus Südamerika, Österreich und der Schweiz, sowie auch mit "Maid of Orleans" aus der Pop-Szene und mit "Figaro" aus der leichten Klassik überzeugten sie das Publikum mit Vielfältigkeit und Können zu einer Zugabe.


 

Aus Hawaii wurden nur die Melodien nicht die Hawaiian Memories eingeflogen. Eine gelungene Abwechslung zur Mundharmonikamusik.

Wer schon mal im Hula-Club (geöffnet jeden Dienstag) in Basel war, kann das eine oder andere Gesicht zuordnen. Ausser der Sängerin stammen nämlich alle aus unserer Region. Die typischen Klänge der Hawaii - Gitarre lassen auch Stücke wie "es hängt ein Pferdehalfter an der Wand" mit einem hawaiianischen Tuch erklingen. 

Claudia Stark und Hans Willin ergeben das Duo Carpe Diem. Stark ist nicht nur ihr Name sondern auch ihr Spiel. Was man mit Will(in)e alles erreichen kann! Claudia Stark hat Musik studiert und ist eine echte Vollblutmusikantin. Wenn auch das Lampenfieber sie etwas zögernd beginnen lässt, so überzeugt sie mit Stücken wie Beka Roka von ihrer Virtuosität. Und das obwohl eigentlich die Geige und nicht die Mundharmonika ihr Parade-Instrument ist. Ich hoffe wir werden in der Mundharmonika-Szene vom Duo Carpe Diem noch einiges zu Hören bekommen. 

Schlussendlich der Höhepunkt, das Quartett Fata Morgana aus Eindhoven (NL). Ein Feuerwerk an Musikalität, Virtuosität und Präzision. Die zum grössten Teil selbst arrangierten Stücke werden von Rob, Paul, Antal und Ronald im Weltklasseformat wiedergegeben. Rob Janssen, bekannt in der Mundharmonika-Szene auf der ganzen Welt, sitzt sozusagen bei jedem Wettbewerb in der Juri. Die hohen Ansprüche gelten aber auch für ihn und seine 3 Kollegen und so durften sie schon 2 mal den Titel "Weltmeister" für sich beanspruchen. Das Publikum bedankte sich mit Forderungen von Zugabe um Zugabe. 

Bei den Gästen die unfreiwillig auf dem Balkon sitzen mussten möchten wir uns für die unangenehme Selbstbedienung entschuldigen. Ebenso für den, durch das Personal verursachten Lärm und die schlechte Bedienung. Die Reklamationen wurden an den Chef weitergeleitet und wir hoffen im nächsten Jahr auf Besserung.

Hans Käser und Crew freuen sich, Sie am 29. November 2008 im Volkshaus in Basel wiederum begrüssen zu dürfen.

Anna